Tipps und Tricks zum Verstecken des Kabelsalats

Eines haben Telefon, Computer, Drucker, Fernseher und DVD-Player gemeinsam. Alle brauchen wenigstens zwei, meist sogar mehrere Kabel. Diese türmen sich hinter den Geräten zu einem undurchsichtigen Kabelsalat auf. Doch wie kann man dieses Wirrwarr in den Griff bekommen? Man kann die Anzahl der Kabel reduzieren, indem man eine Vernetzung mit W-LAN einrichtet, ein schnurloses Telefon benutzt oder sich eine UMTS Flatrate zulegt. Doch damit ist der Kabelsalat nur zum Teil reduziert.

Um dem Chaos Herr zu werden, sollte man alle Geräte konsequent voneinander trennen. Hierbei ist es wichtig, die Kabel zu beschriften, damit man sie später wieder richtig anschließen kann. Um eine gute Basis zu schaffen, sollten DSL-Router, Netzwerkswitch oder USB-Hubs fest installiert werden. Dies empfiehlt sich auch für die Mehrfachsteckdosen. Damit später alles reibungslos abläuft, sollte man die Kabelwege möglichst sinnvoll planen. Besonders lange Wege müssen gut durchdacht werden. Für Wege über „freie Strecken“ eignen sich Fußleisten mit speziellen Hohlräumen besonders gut.

Einzeln werden nun die Kabel neu verbunden und dabei direkt in Kabelkanäle, die es in den unterschiedlichsten Größen im Baumarkt zu kaufen gibt, gelegt. In den Kabelkanal können mit einem Seitenschneider oder einem Messer Schlitze geschnitten werden, sodass die Kabel direkt an der Stelle herauskommen, wo sie benötigt werden. Sollten Kabel zu lang sein, kann man diese ebenfalls mit in den Kabelkanal unterbringen oder nutzt hierzu extra Kabelaufwickler. Eine günstigere Art Kabel aufzuwickeln, die jedoch optisch nicht ganz so schöne Möglichkeiten bietet, sind Kabelbinder. Diese lassen sich nach dem Zuziehen nicht mehr öffnen. Hierfür eignen sich Klettbinder oder Spiralschläuche besser. Eine weitere Möglichkeit, Kabel gut zu strukturieren bieten selbstklebende Kabelclips, die es in unterschiedlichen Breiten gibt. An Stellen, wo Kabelkanäle nicht mehr reichen, weil die Masse an Kabeln deren Kapazität überschreitet, können Gehäuse, die es im Handel gibt oder die man sich auch leicht selber bauen kann, helfen.

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27. Juni 2011
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